Am Mittwoch präsentierte die schwedische Regierung das 16. Unterstützungspaket für die Ukraine. Mit einem Wert von 13,3 Milliarden Kronen (ungefähr 1,6 Milliarden Euro) ist es das bislang größte Paket. Neben Panzern und Granaten sind auch zwei Aufklärungsflugzeuge Teil des Pakets. Die Flugzeuge vom Typ ASC 890, auch „Asken“ genannt, können feindliche Ziele und Objekte auf lange Distanz orten, so zum Beispiel russische Bomber, aber auch Drohnen. Für die Luftverteidigung spielen sie daher eine wichtige Rolle. Sie sollen zusammen mit den F16-Kampfflugzeugen agieren, sobald diese geliefert sind.
Vorerst keine Jas Gripen-Kampfflugzeuge für die Ukraine
Eigentlich wollte Schweden auf die eigenen Kampfflugzeuge vom Typ Jas Gripen der Ukraine schenken, doch musste es dieses Angebot zurückziehen. Offizieller Grund ist, dass eben die F16-Flugzeuge geliefert werden sollen und es nicht sinnvoll sei, zwei unterschiedliche Flugzeugtypen einzuführen. Der schwedische Ukraineblogger und Autor Lars Wilderäng vermutet hingegen auf seinem Blog, dass der Grund sei, dass Schweden es der Ukraine erlauben wollte, auch Ziele in Russland mit den Jas Gripen anzugreifen, was aber andere Länder nicht unterstützten.
Beitragsbild: Magnus Liljegren / Regeringskansliet